Erdfreundlichkeit

Die Gesundheit der Kinder

und die Gesundheit der Erde sind untrennbar verbunden. Richard Louv


Erdfreundlichkeit = Nachhaltigkeit. Was bedeutet das?


"Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme (vor allem von Lebewesen und Ökosystemen) gewährleistet werden soll" Wikipedia


Was ich liebe, schütze ich

Darauf bauen wir. Kinder entdecken von Geburt an die Welt. Erst ihren eigenen Körper, dann immer mehr auch ihre Umgebung. Bald auch schon möchten sie Dinge ganz genau von uns wissen. Und manchmal sind ihre Fragen so genial, dass wir Erwachsenen sogar überfragt sind und uns selbst wieder neues Wissen aneignen, damit wir unseren Kindern die Welt erklären können. Wenn der Mensch seine Welt, seine Erde und alle ihre Lebewesen kennt, dann fühlt er sich verbunden mit ihr. Er liebt sie, er schützt sie. Denn der Mensch ist das einzige Lebewesen auf der Erde, der die Fähigkeit hat, seinen Lebensraum systematisch zu zerstören - aber auch ihn zu beschützen.

Maria Montessori hatte genau dieses Anliegen. Mit den kosmischen Materialien hatte sie zum Ziel, den Kindern die Welt zu erklären, um sie zu liebenden, freien und friedlichen Menschen heranwachsen zu sehen. Als Erwachsener ist der Mensch, der eine Kindheit erlebt hat, in der er frei und geborgen aufwachsen durfte, dazu fähig, seine Taten zu reflektieren und sich für den Weg zu entscheiden, der für ihn und seine Umwelt die nachhaltigste ist. Denn er besitzt das Bewusstsein, dass er mit allem was ihn umgibt, verbunden ist. Selbstwirksamkeit in der Kindheit fördert Selbstwirksamkeit im Erwachsenenalter.

Kinder im Alter ab ca. 3 Jahren sind in einer besonders sensiblen Phase für ihre körperliche, kognitive, soziale und emotionale Entwicklung. Was sich Kinder an grundlegenden Fertigkeiten, Werthaltungen und Überzeugungen aneignen, ist prägend dafür, wie sie sich in ihrem weiteren Leben gegenüber ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen verhalten. In dieser Entwicklungsphase einen Zugang zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kinderhaus anzubieten, kann Kinder zu nachhaltigem Handeln befähigen und für zukünftige Herausforderungen in einer globalen Welt stärken.


In der Diskussion über nachhaltige Entwicklung ist häufig von drei Strategien die Rede

  • Suffizienz: Verringerung von Produktion und Konsum

  • Effizienz: ergiebigere Nutzung von Material und Energie

  • Konsistenz: naturverträgliche Stoffkreisläufe, Wiederverwertung, Müllvermeidung

Wir setzen Nachhaltigkeit durch folgenden Massnahmen um:


  • Vegane Mahlzeiten - mehr dazu hier
  • z.T. Gebrauchte Möbel und Materialien
  • Bestmöglichste Müllvermeidung (Zum Beispiel: Mehrweghandtücher anstatt Einweg, "unverpackt" Lebensmittel, Wetbags anstatt Plastiktüten für nasse Kleidung ....)
  • Materialien und Möbel nachhaltig und fair hergestellt, wenn möglich aus der Umgebung
  • Kontakt zur Natur durch unseren wöchentlichen Waldtag
  • Wissensvermittlung rund um unser Leben auf der Erde durch die kosmischen Materialien Montessoris
  • Gesprächsrunden mit Kindern und Eltern
  • Elternbildung in Form von Informationsanlässen rund um Nachhaltigkeit, Beziehung zum Kind, Pädagogik, Ernährung
  • Besuche beim Lebenshof


Auch wir stehen noch am Anfang unseres Zieles, ein nachhaltiges Kinderhaus zu werden. Wir sind angewiesen auf Hilfe und Ideen von aussen und sind deshalb froh über Unterstützung von Eltern, Betrieben und alle, die sich Gedanken zu diesem Thema machen und ihre Ideen mit uns teilen möchten.


DER GEFÄHRLICHSTE SATZ EINER SPRACHE IST:

DAS HABEN WIR SCHON IMMER SO GEMACHT.

Grace Hopper